Montag, 9. juni 2008
Doch je älter er wurde desto mehr durfte er mitmachen. Und als er dann mit robusten zwanzig Jahren derart geschickt mit dem rasseligen Säbel umging, dass er sogar den unbesiegbaren Piratenkapitän mit seiner luftzerschnippelnden Schwertkunst beeindruckte, war seine steile Karriere als fürchterlichen Piraten so gut wie gebonnt.

Seine besoffenen Piraten hatten grossen Ehrfurcht von ihm und wenn er dann noch so schaurige Zivilistengeschichten erzählte wie er damals schon als Kind hochprozentigen Schweizerkäse schmuggelte, dann wurde es schon mengen alten Tintenfischfischer Angst und Bange.

SPATZ schickte vier Männer in einem dunkelbraunem Ruderboot los den Strandabschnitt zu erkunden. Die vier Männer ruderten an Land und sprangen kurz vor dem Ufer ins knietiefe Wasser und wateten den Rest ins Trockene:

"Endlich wieder festen Boden unter den Füssen."

S
agte JOSE der zweite Bootsmann. Sie gaben den anderen Piraten das geheime Zeichen das jeder kannte. Die restlichen Piraten gingen auch an Land und buddelten ein zehn Meter tiefes Loch.

Das Versteck war gut gewählt und die Spuren das jemand hier gegraben hatte, sollte das temperamentvolle Meeresklima hoffentlich schon nach ein paar Tagen verwischt haben. Captain UELI SPATZ liess ein paar Wachposten aufstellen die ihn sofort alarmieren wenn ein paar schunkelnde Schiffe auftauchen sollten.

Plötzlich erbebte die Erde und der Himmel verfärbte sich für einen kurzen Augenblick
rosa. Aus einer rosaroten Wolke kamen Kugelblitze und ein riesiges Brummen zerriss die Stille.

BRRRRRRRRRRRUUUUUUUM!!!!

Die Papageie scheuten aus den Palmen und krähten nervös während sie sich mit kräftigen Flügelschlägen in Sicherheit brachten. Eine riesige kugelförmige Zeitmaschine schwebte über der Insel und versetzte die furchtlosen Piraten ins Staunen.

Weiter zu Teil 3

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